Schon Hier & Jetzt

Schon Hier & Jetzt

Version 3
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Es liegt ein Lied in solchen Dingen
und eine letzte Handvoll Zeit.
Und dieses Werden im Vergehen –
es ist das Maß der Ewigkeit.

Es liegt ein Glanz auf ihren Wegen
und eine Stille greift hinein.
Und eine Frage formt sich leise –
Bin ich im Tun, bin ich im Sein?

Es bricht ein Lichtstrahl durch die Nebel
und eine Hoffnung macht sich Bahn.
Und eine Stimme flüstert leise –
ICH BIN’S, Geliebte, seht mich an! 

 Elisabeth Eberle 03/03/2020

Ab und zu gehen ich mit meinem imaginären Hund raus und versuche ihm, der höchstens fragend schaut, und dann wieder davon stürmt, weil er eine Fährte aufgenommen hat, die Welt und die Menschen zu erklären. Über beides kann ich mich beinahe platzend freuen und dann wieder „in Echt“ verzweifeln. Und Nein, ihr müsst Euch keine Sorgen machen, es ist herrlich ein bisschen plemplem zu sein 🙂 Ich habe mir sogar schon ernsthaft überlegt, ein Buch zu schreiben mit dem Titel: Gespräche mit meinem Hund. Je-den-falls: Ich war also draußen, im Wald, Zapfen sammeln für eine Bastelarbeit mit Teenager-Mädchen. Auch wenn mir der endgültige Abschied vom Sommer jedes Jahr schwer fällt, den Herbst liebe ich trotzdem mit allen Sinnen und mit allen seinen Facetten. Liegt vielleicht auch daran, dass ich im November geboren bin. Die Luft ist so wunderbar rein und erfrischend, die Stille eines nebligen Herbsttages, die alles einhüllt, ist fantastisch schön und befriedend, der feuchte, duftende Waldboden, die verschwenderisch zahllosen Früchte der Bäume, die Pilze, die noch aus einem letzten Hauch Moos schießen, da ist Leben!! Mitten im Zuneige-gehen, pralles, volles Leben, man muss nur mal hin-hören!
Und dann war dieses Gedicht da. Mein Hund war ganz Ohr. Vielleicht nehmt Ihr es als Euer ganz persönliches Herbstgedicht. für 2020.

Mein Bücherherbst für Euch ist um ein Produkt reicher und auch für Weihnachten gibts schon was 🙂 Shop

Bis demnächst, E