Autorin elisabeth eberle

lesen & schreiben

Bücher waren in meiner frühen Familie beides zugleich: grandiose Unterhalter und geduldige Lehrmeister – nicht nur den Kopf, auch das Herz bildende.

Fühlen Sie sich auf diesen Seiten mit einem modernen, aber nicht weniger vornehmen Du angeredet. Ich lade Dich zu einer kleinen Reise in mein Leben ein und stelle Dir meine Arbeit vor. Schön, dass Du mich gefunden hast!

Autorin elisabeth eberle

lesen & schreiben

Bücher waren in meiner Familie nicht nur grandiose Unterhalter. Sie waren auch ebenso grandiose Lehrmeister, geduldige. Nicht nur den Kopf, auch das Herz bildende.

Ich lade Dich zu einer kleinen Reise in mein Leben ein und stelle Dir auf dieser Seite auch meine Arbeit vor. Schön, dass Du mich gefunden hast!

Pazifischer Ozean

war mein erstes selbstentziffertes Wort. Es reichte über zwei große Seiten herrliches Blau in einem alten Atlas. 

Als ich zur Schule ging, bereitete es mir Kummer, mit naturwissenschaftlichen Leit- und Lehrsätzen einfach so operieren zu sollen, ohne zu wissen, was für Menschen all die Newtons, Kopernikusse und Curies nun wirklich waren. Von Königen, Fürsten und allen selbsternannten Weltenlenkern ganz zu schweigen. Dazu Philosophen, Künstler und Theologen. Ein unmögliches Unterfangen, trotzdem habe ich es versucht: Ich wollte ergründen, um zu verstehen –  mitunter verzweifelt. Mein Elternhaus war lange fernsehfrei, dafür Bücherreich. Bücher sind nicht nur Unterhalter, sondern auch Lehrmeister.

Schon als Kind

kam ich an keiner Buchhandlung vorbei, an keinem Zeitungsstand am Bahnhof und auch nicht an Donald Duck, den Panzerknackern und Karl dem Kojoten. Dafür, dass ich eine mündliche Schulprüfung mit einer Eins ablegte, gab es nur einen Grund: Ich hatte noch eine Rechnung offen und musste einfach beweisen, dass der Stoff der letzten beiden Jahre trotz all der anderen Dinge, die ich während des Unterrichts las, an mir hängen geblieben war. Gefühlt hat in diesem Jahr kein Schüler so viel über die russische Baikal-Amur-Magistrale geredet wie ich. Bis heute sehe ich die verblüfften Gesichter der beiden Vertreter des Regierungspräsidiums vor mir, die neben meinen Lehrern anwesend waren. Lebten wir doch zum Glück weitab von Sibirien, im warmen und nicht ganz so wilden Westen.

In der Ortsbücherei

habe ich ganze Nachmittage verbracht, gemütlich war die allerdings nicht. Trotzdem vergaß ich die Zeit. Erst wenn geschlossen wurde, war auch für mich Schluss. Später hatte ich einen exklusiven Platz in einer anderen Bibliothek. In einer Wandnische. Hin und wieder habe ich dort auf einem abgewetzten Sofa sogar versehentlich übernachtet, dabei wäre mein Bett nur ein Stockwerk höher gewesen, im Internat.

Die Bibliotheksleiterin, gleichzeitig auch Psychologielehrerin, war schon älter, ein feines, hochgebildetes Wesen. Sie stammte aus einer Buchhändler-Dynastie. Von ihr habe ich die Grundzüge des Buchhandels und Bibliothekswesens gelernt, nur so zum Spaß. Nichtsahnend, dass dies wenige Jahre später mein eigener Beruf werden würde. Ihr verdanke ich manches. Diesen warmen, wenn auch reichlich unkonventionellen Platz hinter ihrem Schreibtisch. Dazu wunderbare Unterhaltungen und trotz aller Intensität gepflegte Diskussionen über die Weltliteratur, meine bohrenden Fragen an die Deutsche Geschichte, an Martin Heidegger und Hannah Arendt, und warum mich As-Dur an Ockergelb denken lässt. Ich habe auf diesem halben Quadratmeter ganze Hausarbeiten gekritzelt, und wenn mein Hirn nicht mehr funktionierte, fünf Seiten Werfel gelesen. Es könnten auch fünfunddreißig gewesen sein.

Ziemlich sicher seitdem ich weiß,

was es bedeutet, wenn Leute einen Stift in der Hand halten und lauter Striche, Schnörkel und Punkte am Stück hinterlassen, schreibe ich. Wenn es sein musste, schrieb ich auch in Bilderbücher und in die Buchhaltungs-Kladden meiner Eltern. Ja, ich wollte eines Tages Bücher schreiben und lauter Sachen machen, die irgendwas damit zu tun haben. 

Pazifischer Ozean

war mein erstes selbstentziffertes Wort. Es reichte über zwei große Seiten herrliches Blau in einem alten Atlas. 

Als ich zur Schule ging, bereitete es mir Kummer, mit naturwissenschaftlichen Leit- und Lehrsätzen einfach so operieren zu sollen, ohne zu wissen, was für Menschen all die Newtons, Kopernikusse und Curies nun wirklich waren. Von Königen, Fürsten und allen selbsternannten Weltenlenkern ganz zu schweigen. Dazu Philosophen, Künstler und Theologen. Ein unmögliches Unterfangen, trotzdem habe ich es versucht: Ich wollte ergründen, um zu verstehen –  mitunter verzweifelt. Mein Elternhaus war lange fernsehfrei, dafür Bücherreich. Bücher sind nicht nur Unterhalter, sondern auch Lehrmeister.

Schon als Kind

kam ich an keiner Buchhandlung vorbei, an keinem Zeitungsstand am Bahnhof und auch nicht an Donald Duck, den Panzerknackern und Karl dem Kojoten. Dafür, dass ich eine mündliche Schulprüfung mit einer Eins ablegte, gab es nur einen Grund: Ich hatte noch eine Rechnung offen und musste einfach beweisen, dass der Stoff der letzten beiden Jahre trotz all der anderen Dinge, die ich während des Unterrichts las, an mir hängen geblieben war. Gefühlt hat in diesem Jahr kein Schüler so viel über die russische Baikal-Amur-Magistrale geredet wie ich. Bis heute sehe ich die verblüfften Gesichter der beiden Vertreter des Regierungspräsidiums vor mir, die neben meinen Lehrern anwesend waren. Lebten wir doch zum Glück weitab von Sibirien, im warmen und nicht ganz so wilden Westen.

In der Ortsbücherei

habe ich ganze Nachmittage verbracht, gemütlich war die allerdings nicht. Trotzdem vergaß ich die Zeit. Erst wenn geschlossen wurde, war auch für mich Schluss. Später hatte ich einen exklusiven Platz in einer anderen Bibliothek. In einer Wandnische. Hin und wieder habe ich dort auf einem abgewetzten Sofa sogar versehentlich übernachtet, dabei wäre mein Bett nur ein Stockwerk höher gewesen, im Internat.

Die Bibliotheksleiterin, gleichzeitig auch Psychologielehrerin, war schon älter, ein feines, hochgebildetes Wesen. Sie stammte aus einer Buchhändler-Dynastie. Von ihr habe ich die Grundzüge des Buchhandels und Bibliothekswesens gelernt, nur so zum Spaß. Nichtsahnend, dass dies wenige Jahre später mein eigener Beruf werden würde. Ihr verdanke ich manches. Diesen warmen, wenn auch reichlich unkonventionellen Platz hinter ihrem Schreibtisch. Dazu wunderbare Unterhaltungen und trotz aller Intensität gepflegte Diskussionen über die Weltliteratur, meine bohrenden Fragen an die Deutsche Geschichte, an Martin Heidegger und Hannah Arendt, und warum mich As-Dur an Ockergelb denken lässt. Ich habe auf diesem halben Quadratmeter ganze Hausarbeiten gekritzelt, und wenn mein Hirn nicht mehr funktionierte, fünf Seiten Werfel gelesen. Es könnten auch fünfunddreißig gewesen sein.

Ziemlich sicher seitdem ich weiß,

was es bedeutet, wenn Leute einen Stift in der Hand halten und lauter Striche, Schnörkel und Punkte am Stück hinterlassen, schreibe ich. Wenn es sein musste, schrieb ich auch in Bilderbücher und in die Buchhaltungs-Kladden meiner Eltern. Ja, ich wollte eines Tages Bücher schreiben und lauter Sachen machen, die irgendwas damit zu tun haben. 

Schreiben

Es ist eine Glücksgabe – für mich jedenfalls. Es ist Handwerk und Hingabe. 

Beim Schreiben kann man lachen und einen Riesenspaß haben – sich aber auch ganz schön die Haare raufen. A propos: Schön, sei ein Wort, das häufig von mir zu hören sei, haben gute Freunde mal in aller Öffentlichkeit über mich gesagt. Ich fasse es als Kompliment auf. Ich bin nicht für den inflationären Gebrauch von Worten, aber schöne, sind nun eben schön!
Ich liebe die Rubrik in der ZEIT wo es um Worte geht, die selten geworden sind, und um Dinge, die unser Leben reicher machen. Ich finde ja, jede Zeitung sollte mit einer solchen letzten Seite guter Nachrichten enden. 

Sprache und Worte sind für mich Töne, die zu Melodien werden. Das sagt mal grundsätzlich noch nichts über Harmonien und Auflösungen. Eine zunehmende Verrohung der Sprache festzustellen, macht mich und viele von uns hellhörig. Dass man sich übel ins Wort fällt, selbst in den obersten Gremien unserer demokratischen Präsenz, alarmiert mich. Das ist nicht, was wir gelernt haben und nicht das, was wir versuchen, unseren Kindern beizubringen. Streiten muss man, streiten darf auch mal laut sein, Leidenschaft ist wichtig, treibt uns an, aber dass wir Menschen uns in Sprache ausdrücken können, bedeutet so viel mehr, als nur Worte zu produzieren und hinauszuschleudern. Das heißt nicht, dass man immer säuseln und so tun muss, als wäre alles eiapopeia. Dinge müssen  beim Namen genannt und gesagt werden, auch mal scharf, aber wir haben das Maß in der Hand. Denn Worte entstehen immer da, wo unsere Gesinnung sitzt. 

Bücher

Oft wünsche ich mir, genauso schnell schreiben wie denken oder reden zu können. Ich habe meistens drei Bücher gleichzeitig im Kopf, die Bilder, die Stimmungen, die Worte.

Im Jahr 2000 habe ich mit dem Erscheinen meines ersten Buches Himmelsrichtung mein kleines Unternehmen gegründet. Tausend Exemplare eines hochwertigen, farbig bebilderten Gedichtbandes als Newcomer unter die Menschen zu bringen, hat Mühe, Durchhaltevermögen und auch manche bittere Erfahrung gekostet. Doch es waren auch wunderbare darunter und irgendwann hatte ich es geschafft.

2006 erschien mein erster Roman PAULINA. 2020 habe ich ihn komplett überarbeitet und neu aufgelegt, und bin sehr glücklich darüber. hier lesen.
2011 Miniaturen – feine Skizzen zum Menschsein.
2012 bei adeo die Romanbiografie über Jochen Klepper, Schriftsteller und Liederdichter (1903-1942): Licht in dunkler Nacht.
2017 Also gut, ich mache es!
2018 Gnadenbringende Weihnachtszeit Drei Weihnachtserzählungen mit historischem Hintergrund Ein Wagenrad voller LichterEine WeihnachtserzählungLeseprobe

Kurzgeschichten und Gedichte

2016 verfasste ich für das Sommer-Gartenfest im literarischen Salon drei Sommergeschichten, unterschiedlicher Couleur. Du findest sie in meinem Blog
Früher habe ich viele Gedichte geschrieben, heute sind es weniger – nachzulesen auf der Blogseite.

Ausblick

Wenn man so schnell schreiben wie denken und „sehen“ könnte, gäbe zum jetzigen Zeitpunkt schon drei Bücher mehr. Angefangen sind sie alle schon: Ein Novelle, ein Jugendroman – daran stricke ich gerade mit heißen Nadeln und einen weiteren Roman.

Lesungen und Vorträge

Mache ich gerne und viele. Je nach Ort, Platz und Wunsch des Veranstalters. Geeignet sind diese grundsätzlich für alle Interessierten. Für Buchhandlungen, Bibliotheken, Kulturvereine, Frauengruppen, Schulklassen, Seniorenheime, Kirchengemeinden, Firmenfeiern. Für Hotels und Gastronomen, die ihren Gästen was mit Kultur anbieten wollen. Immer wieder werde ich auch gebucht für private Geburtstags oder Weihnachtsfeiern.

Manchmal lasse ich alles stehen und liegen und widme mich und korrigiere Studentenarbeiten, die sind ja immer dringend. Sie lernen was, ich lerne was.

Ansonsten halte ich den Garten bei Laune und den ganz normalen Alltag am köcheln, übe ein Ehrenamt aus, liebe Café- und Buchhandlungsluft und verschwinde durchaus in den Tiefen von Bibliotheken und Literaturarchiven. 

Produzieren, Fotografieren, Verlegen

inclusive Autoschlüssel und Sonnenbrillen…
Im Shop entdecken.

Zwischendurch

Manchmal spinne ich auch und rufe kurzerhand den Dachverband deutscher Buchstaben ins Leben, auf dem kleinen Dienstweg, versteht sich. Zum Beweis: Das Foto ist keine Montage!

Ich freue mich über Anfragen. Nutze dazu meine Kontaktseite!

dach-buchstaben

Schreiben

Es ist eine Glücksgabe – für mich jedenfalls. Es ist Handwerk und Hingabe. 

Beim Schreiben kann man lachen und einen Riesenspaß haben – sich aber auch ganz schön die Haare raufen. A propos: Schön, sei ein Wort, das häufig von mir zu hören sei, haben gute Freunde mal in aller Öffentlichkeit über mich gesagt. Ich fasse es als Kompliment auf. Ich bin nicht für den inflationären Gebrauch von Worten, aber schöne, sind nun eben schön!
Ich liebe die Rubrik in der ZEIT wo es um Worte geht, die selten geworden sind, und um Dinge, die unser Leben reicher machen. Ich finde ja, jede Zeitung sollte mit einer solchen letzten Seite guter Nachrichten enden. 

Sprache und Worte sind für mich Töne, die zu Melodien werden. Das sagt mal grundsätzlich noch nichts über Harmonien und Auflösungen. Eine zunehmende Verrohung der Sprache festzustellen, macht mich und viele von uns hellhörig. Dass man sich übel ins Wort fällt, selbst in den obersten Gremien unserer demokratischen Präsenz, alarmiert mich. Das ist nicht, was wir gelernt haben und nicht das, was wir versuchen, unseren Kindern beizubringen. Streiten muss man, streiten darf auch mal laut sein, Leidenschaft ist wichtig, treibt uns an, aber dass wir Menschen uns in Sprache ausdrücken können, bedeutet so viel mehr, als nur Worte zu produzieren und hinauszuschleudern. Das heißt nicht, dass man immer säuseln und so tun muss, als wäre alles eiapopeia. Dinge müssen  beim Namen genannt und gesagt werden, auch mal scharf, aber wir haben das Maß in der Hand. Denn Worte entstehen immer da, wo unsere Gesinnung sitzt. 

Bücher

Oft wünsche ich mir, genauso schnell schreiben wie denken oder reden zu können. Ich habe meistens drei Bücher gleichzeitig im Kopf, die Bilder, die Stimmungen, die Worte.

Im Jahr 2000 habe ich mit dem Erscheinen meines ersten Buches Himmelsrichtung mein kleines Unternehmen gegründet. Tausend Exemplare eines hochwertigen, farbig bebilderten Gedichtbandes als Newcomer unter die Menschen zu bringen, hat Mühe, Durchhaltevermögen und auch manche bittere Erfahrung gekostet. Doch es waren auch wunderbare darunter und irgendwann hatte ich es geschafft.

2006 erschien mein erster Roman PAULINA. 2020 habe ich ihn komplett überarbeitet und neu aufgelegt, und bin sehr glücklich darüber. hier lesen.
2011 Miniaturen – feine Skizzen zum Menschsein.
2012 bei adeo die Romanbiografie über Jochen Klepper, Schriftsteller und Liederdichter (1903-1942): Licht in dunkler Nacht.
2017 Also gut, ich mache es!
2018 Gnadenbringende Weihnachtszeit Drei Weihnachtserzählungen mit historischem Hintergrund Ein Wagenrad voller LichterEine WeihnachtserzählungLeseprobe

Kurzgeschichten und Gedichte

2016 verfasste ich für das Sommer-Gartenfest im literarischen Salon drei Sommergeschichten, unterschiedlicher Couleur. Du findest sie in meinem Blog
Früher habe ich viele Gedichte geschrieben, heute sind es weniger – nachzulesen auf der Blogseite.

Ausblick

Wenn man so schnell schreiben wie denken und „sehen“ könnte, gäbe zum jetzigen Zeitpunkt schon drei Bücher mehr. Angefangen sind sie alle schon: Ein Novelle, ein Jugendroman – daran stricke ich gerade mit heißen Nadeln und einen weiteren Roman.

Lesungen und Vorträge

Mache ich gerne und viele. Je nach Ort, Platz und Wunsch des Veranstalters. Geeignet sind diese grundsätzlich für alle Interessierten. Für Buchhandlungen, Bibliotheken, Kulturvereine, Frauengruppen, Schulklassen, Seniorenheime, Kirchengemeinden, Firmenfeiern. Für Hotels und Gastronomen, die ihren Gästen was mit Kultur anbieten wollen. Immer wieder werde ich auch gebucht für private Geburtstags oder Weihnachtsfeiern.

Manchmal lasse ich alles stehen und liegen und widme mich und korrigiere Studentenarbeiten, die sind ja immer dringend. Sie lernen was, ich lerne was.

Ansonsten halte ich den Garten bei Laune und den ganz normalen Alltag am köcheln, übe ein Ehrenamt aus, liebe Café- und Buchhandlungsluft und verschwinde durchaus in den Tiefen von Bibliotheken und Literaturarchiven. 

Produzieren, Fotografieren, Verlegen

inclusive Autoschlüssel und Sonnenbrillen…
Im Shop entdecken.

Zwischendurch

Manchmal spinne ich auch und rufe kurzerhand den Dachverband deutscher Buchstaben ins Leben, auf dem kleinen Dienstweg, versteht sich. Zum Beweis: Das Foto ist keine Montage!

Ich freue mich über Anfragen. Nutze dazu meine Kontaktseite!

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